Berichte von 09/2009

mercado.

Samstag, 26.09.2009

heute war ich mit meiner Perufamilie auf dem Markt. Es war sehr eindruecklich. Die Verkaufer/innen sassen hinter Bergen von Orangen, Ananas, Trauben, Fischen, Getreide... es war ein riesen Gedraenge auf dem Markt. Der erste Teil des Marktes war der Fruechteteil. Es gab allerlei. Ananas, Mango, Orangen, Mandarinen, Aepfel, Kiwi, Pfirsich, Trauben, wirklich alles. Es sah so schoen aus, all die verschiedenen Farben. wenn die Ware ausging gab es Nachschub in Garetten... Die Esswaren hier sind sehr billig. ein Kilo Mangos kostet .-90 und Aepfel -.50. Wirklich extrem billig. Nach dem Fruechteteil folgte der Gemueseteil. Es gab Kuerbisse mit Durchmesser von einem halben Meter, Riesenkarotten, Salate, Avokados und x verschiedene Kartoffelsorten, auch violette und rote. Von hier aus konnte man schon den Fisch- und Fleischgeschmack riechen. Das Fleisch hing an Haecken oder wurde gerade zubereitet... d.h. es wurde geschlachtet. die Fische lagen gestapelt auf einem Tisch. Dahinter schauten die oft kleinen Verkaeufer mit Schuppen besaehter Kleidung hervor. Der Anblick war nicht sehr appetitlich... Da war der Teil mit den Bohnen, verschiedenem Mehl, Gewuerzen, Reis, Mais... viel schoener. Alles war in Saecken ausgestellt und man konnte wie im Film Amelie, die Haende tief reinstecken. Die Armut war hier aber einmal mehr gut zu sehen... Die Frauen liefen barfuss, ihre Tuecher vollgefuellt mit Ware... Manche hinkten, manche waren uralt... aber alle haben ihr Ziel vor Augen und kaempfen sich durchs Leben. Ueberall streunten freie Hunde umher mit der Hoffnung etwas Essbares zu finden. Die kleinen Kinder spielten in den Schaechten gefuellt mit Schlamm und Abfaellen... Aber alle sind zufrieden, oder scheinen so. Das ist einer der grossen Unterschieden zur Schweiz... In der Schweiz, wo wir alles haben, Geld, Essen, Haeuser... wollen viele Leute immer mehr, fuer das, arbeiten sie Tag und Nacht und haben keine Zeit fuer anderes...und werden dadurch ungluecklich. Hier sind die Leute zufrieden mit dem, was sie haben auch wenn es wenig ist... Die Arbeit wird dadurch, denke ich, weniger ernst genommen, was man zum Beispiel auch bei unseren Lehrer sehen kann. Donnerstag hatten wir eine Englischpruefung. Da wir schon viel weiter sind in Englisch als die Schueler hier, konnten wir ihnen helfen... wir schrieben die Loesungen gross auf unsere Handinnenflaeche und liesen die anderen abschreiben... dummerweise hat der Lehrer diesen Vorgang beobachtet. Ich entschuldigte mich, doch er sagte nur: mach weiter=) ja und es ist immer ein extremer Laerm im Schulzimmer, die Lehrer tolerieren diesen Laerm jedoch ohne Weiteres.=)

 Die Waelder hier sind blau... denn ein grosser Bestand der Baeume sind Eukalyptusbaeume. wenn man sich unter die Baeume begibt, duftet es sehr stark nach Eukalyptus...

Gestern Abend gingen wir an eine Geburtstagsparty. wir hatten die Adresse und stiegen in ein Taxi. zuerst fragten wir den Taximann, ob er diese Adresse kennt... er sagte ja. wir fuhren etwa 20 min und dann lud er uns aus... wir suchten das Haus, aber die Hausnummer existiert nicht. Wir telephonierten dem Geburikind, wo das Haus ist... Er sagte wir sollen ins Stadtzentrum fahren, er kaeme uns abholen... also stiegen wir ins naechtste Taxi und fuhren zum Plaza de armas. dort standen sie zu sechst und wir waren 3... haha so sassen wir dann mit dem Fahrer zu Zehnt in einem Taxi. Es war echt eng... aber wir amuesierten uns=).das koennte man in der Schweiz nicht machen... es ist sowieso alles viel strenger und strikter... hier nimmt man vieles easy...

dos semanas.

Sonntag, 20.09.2009

ich bin jetzt schon zwei Wochen hier und habe mich erstaunlich gut eingelebt... manchmal fuehlt es sich an, als waere ich schon viel laenger hier... vieles ist mir vertraut und gehoert schon zu meinem Leben. zum Beispiel das Klopapier... ich habe immer etwa fuenf Blaetter im Hosensack, da es nirgendwo Klopapier gibt, in den WCs=)

In der Schule gehoeren wir auch schon dazu und muessen sogar die Examen naechste Woche schreiben... was wohl nicht unbedingt gut rauskommt... wir haben es soo lustig und ich denke die Lehrer haben nicht nur Freude an uns, denn der Unterricht wird sehr gestoert weil alle alles ueber uns Aulaender wissen wollen.

heute war ich mit meiner Familie in Amorare, einem Doerfchen in den Bergen. Der Weg dorthin war sehr schoen. Ueberall weiden Kuehe und die Frauen sitzen neben ihrer Kuh und lismen... die Kinder mit Schnudernase und dreckigen Haenden spielen mit Steinen und die Maenner plaudern...Rundherum alles voller Bergen. Die Farbe der Bergen ist rot... es sah sehr schoen aus. im Vordergrund, am Strassenrand war alles voller Aloe Veras und Kakteen...wunderschoen.

wir assen in einem Restaurant neben einer Fischzucht zu Mittag. es war spannend aber auch ein bisschen gruselig=), wir konnten sehen wie unser Menu zubereitet wird...das heisst wir sahen wie der Fisch mit einem schwarzen Netz aus dem Wasser gefischt wurde, in einen Brunnen geschleudert, Genick gebrochen, Schuppen ab, Innereien raus und fritiert wurde...=) frischer konnte der Fisch also nicht sein. Das Selbe mit den Meerschweinchen... in einem Hausschen hatte es etwa 10 suesse riesige Meerschweinchen... eines von ihnen musste hinhalten=( die Koechin packte es, toetete es und zog ihm die Haut ab... weiter schaute ich nicht zu... ich sah es erst wieder auf dem Teller meiner Perumamá=) die Leute hier sind so unkomliziert... wenn ich denke in der Schweiz verging da manchen den Appetit...

mit dem Alk haben sie ein ziemlich strubes Verhaeltnis. Die Erwachsenen konsumieren recht viel... gestern Nachmittag als die Freunden meiner Perueltern gegangen sind stank es so richtig eklig in der Stube... nach Bier...

am Abend ging es so weiter, ich ging mit dem Afs-chef (Mr. Bean) und Fabian ( ein Deutscher der mit Afs-Programm fuer Armenhilfe hier arbeitet) in eine Disco. Eigentlich sollte noch Lucie von Frankreich mitkommen... sie durfte schlussendlich jedoch nicht=(  ich sass also mit den Zweien in der Disco und sie bestellten Pisco (typisch peruanischer Alk) sie tranken und am Anfang war es noch lustig... mit der Zeit aber muehsam und sie wollten, dass ich auch trinke. ich mochte aber keinen Alk und  verneinte immer wieder bis sie aufgaben... ja es war nicht so der Hit. Naechstes Mal gehe ich mit meinen Kollegen=) ich war auch ziemlich muede... da ich am Morgen schon um 6.00 aufstand um joggen zu gehen. meine Perumamá und ich nahmen das Combi ( ein Toyotabuessli wie ein Taxi vollgestopft mit Leuten) und gingen Celien aus Belgien abholen... dann joggten wir 5 km und liefen wieder zurueck... tat gut.

ich vermisse hier ein bisschen die Freiheit, die ich in der Schweiz habe. ich kann nicht alleine auf die Strasse und muss immer genau sagen wann ich mit wem wo bin... ich denke mit der Zeit aendert sich das noch(hoffentlich). Aber es wird nie das Selbe sein wie in der Schweiz... denn alleine ist es hier gefaehrlich als Frau. Vor allem am Abend wenn es dunkel ist... Hier wird es eben schon um 18.00 dunkel, da wir nah am Aequator sind... dafuer geht die Sonne am Morgen auch schon um 6.00 auf...

schule mit armytouch.

Mittwoch, 16.09.2009

¡hola!

danke fuer die kommentare=)

ja was das Wetter anbelangt... wenn die Sonne scheint ist es sehr heiss und man muss sehr aufpassen, dass man sich nicht einen Sonnenbrand holt. In der Nacht jedoch habe ich kalte Fuessen trotz den von Grosi gelismeten sexy Bettsocken... denn sie haben hier keine Heizung... aber lieber keine Heizung als kein Essen...

heute war ich den 2.Tag in der Schule. die Schule ist ander als ich sie mir vorgestellt habe... sie ist ziemlich anspruchsvoll... ist warscheinlich auch weil ich noch nicht alles verstehe. Im Schulzimmer geht es aber sehr hektisch zu und her. die Lehrer sind nicht sehr streng und machen sogar mit bei den Spaessen... so haben wir manchmal nur eine halbe Stunde richtig Schule und der Rest der Lektion wird geplaudert=)

das Colegio ist aber streng. am Nachmittag muessen wir in Reihen der Groesse nach einstehen ( wir Austauschler sind natuerlich zu hinterst, da die Peruaner recht klein sind) und unsere Haende hinter dem Ruecken verschliessen... dann laufen 6 Knaben aus der 5. mit einer Perufahne wie Soldaten vor uns durch und schreien irgendetwas... dann heisst es Achtung und alle verschliessen ihre Haende und es wird gebetet. Spaeter macht man das Kreuz von Kopf zu Brust zu Schultern oder so...ich beherrsche es eben nicht. hier sind alle sehr katholisch. Zum Schluss wird noch die Hymne gesungen. (die bin ich heftig am lernen)

ja und man traegt eine Uniform. Die Uniform sieht wie gefolgt aus... die Frauen tragen ein graues Jupe und graue Socken bis zu den Knien. ein weisses Hemd und ein Pullover, nicht zu vergessen eine Kravatte!!! die Maenner anstatt dem Jupe eine Hose. Fuer Sport haben wir einen Trainer zu Tragen und wenn es heiss ist hautenge kurze Hosen. da mein Jupe noch nicht fertig geschneidert ist trage ich im Mom den Trainer. ich sehe aus wie ein Hip-Hoper... viel zu gross. aber der kleinere war Hochwasser... denn hier sind viele klein und rund=) ist auch zu verstehen mit der Menge des Essens...Meine Ringe und den Schmuck musste ich auch ausziehen... sogar mein Pircing sollte ich rausnehmen... ja ich war aber ein bisschen stur wie immer und konnte den Direktor ueberreden es drinnen <u lassen unter der Bedingung das Pircing schwarz anzumalen, damit es aussieht wie ein Muttermal...

Meine Klasse ist voll ok. man merkt halt, dass alle juenger sind aber es ist amuesant. sie sind sehr fasziniert von meinem Tintenkiller und dem Tipez=)

heute hat mein Bruder Geburtstag und ich habe auch einen Weg gefunden mit ihm zu sprechen... immer morgens im Taxi wechseln wir fluechtig ein paar Worte=)

am Sonntag waren wir auf einem Rummelmarkt. Man konnte Zuckerrohre kaufen und ueberall standen oder sassen Leute und kauten ihre Zuckerrohre. sie sind sehr suess und man kaut nur den Saft heraus und spuckt das Holz heraus...

das Essen ist sehr spannend. es gibt schins etwa 3000 verschiedene Kartoffelsorten. Mais gibt es auch viel, heute assen wir halbexplodierte Popcorn bzw. Maiskoerner, welche nicht explodieren=)

la vida en Perú.

Freitag, 11.09.2009

Ich sitze wieder einmal am PC ( wie im Moment noch recht haeufig) aber ab naechster Woche wahrscheinlich nur noch am Wochende, denn ich habe ab Montag Schule und zwar sehr viel... von 7.45 bis 17.45 mit 2 h Mittag. Gestern war ich recht gefrustet ueber diesen Stundenplan... ich kam naemlich mit der Vorstellung in Peru sei es nicht so streng wie in der CH, da ich aber auf eine Privatschule gehe, ist es hier auch anspruchsvoll. Ich dachte ich habe nachmittags immer frei, wie das auch Gang und Gaebe ist in anderen peruanischen Schulen. Im Moment weiss ich noch nicht genau wann ich mir das Land und all die spannenden Dinge anschauen soll ausser am Wochenende... aber ich denke ich muss jetzt erstmal schauen wie es dann wirklich ist in der Schule... ich komme in eine Klasse, in welcher die meisten 14 und 15 sind und hier sind die Leute in diesem Alter kindlicher als in der CH. Mal schauen wie es wird...

ansonsten gefaellt es mir sehr. gestern spielten wir etwa 3h Volleyball gespielt, Teenies gegen die Muettern... war toll. Ich komme mir manchmal ein bisschen doof vor, alle riefen immer "bien" Lea "que chevere" und alles drehte sich um mich. Aber das legt sich hoffentlich mit der Zeit. Ich mag es nicht, der Mittelpunkt zu sein.

amuesant ist auch, wenn die Leute meinen Nachnamen aussprechen wollen.. schgilknegt oder schichknet hehe. Ist denke ich sehr schwierig, wie man sehen kann=)

Mein aeltester Bruder hat immer noch nichts gesagt... klar es liegt auch an mir, mit ihm zu sprechen=) er sei einfach still und scheu sagen alle... mit Diego habe ich das Spiel Casino gespielt... es war soo lustig, wie lange es ging bis ich die Regel getscheggt hatte aber mit Fuessen und Haenden klappte es schlussendlich.

Sandra ist sehr anhaenglich und noch nicht sehr selbststaendig... sie hatte bei der Geburt Muehe und sieht seit dann schlecht... sie hat so eine Krankheit, ihre Augen wackeln die ganze Zeit und es ist denke ich fuer sie sehr unangenehm... mit ihr habe ich schon oft Rummikub gespielt... das kam mir sehr bekannt vor.=)

Bety ist eigentlich immer Zuhause... sie studierte Soziologie, ihr Mann aber wollte nicht, dass sie einen Beruf ausuebt. Solche Sachen gefallen mir ueberhaupt nicht... aber ich muess einfach akzeptieren, dass es hier anders ist und das der Mann der Boss ist. fuer mich ist es aber noch schoen, dass sie Zuhause ist. Ihre Freundin Lido hatte auch Soziologie studiert und bis vor Kurzem in einem Dorf ohne Strom und Wasser gearbeitet. Wegen der Krise verlor sie leider ihren Job und bis sie einen neuen gefunden hat, wohnt sie hier. Morgens sitzen wir drei meistens am runden Kuechentisch und trennen Linsamen von Dreck oder anderen Samen, welche nich essbar sind. wir sitzen manchmal Stunden da und erlesen, lachen und plaudern ( immer mein Dix nebenan).

Meerschweinchen habe ich auch schon gegessen... es schmeckt wie ein Gemisch zwischen Poulet und Kaninchen. ich ass aber nur etwa ein Bein... die anderen assen sogar den Kopf....es knackte so schoen=) hihi. spannend. Gestern gab es einen Seegrassalat=) hehe ich habe es fast nicht geglaubt als sie sagte " es una ensalada del mar"... dieser schmeckte mir nicht besonders. Wahrscheinlich auch nur wegen der Vorstellung, denn ich hasse Seegras in der Aare zum Beispiel.

schoen lest ihr meinen Blog... ich hoffe ich kann euch meine Welt ein bisschen naeher bringen und das Leben hier vorstellbar schildern. besito Lea

que chebere.

Mittwoch, 09.09.2009

gestern brachte Bety das Essen ins Colegio, da die Schueler Sporttag hatten und hungrig waren. Sie nahm mich mit um mich vorzustellen. Es war witzig fuer mich, ich konnte die Leute nicht gut unterscheiden und erkannte nicht mal meinen Gastbruder Omar, denn in Peru tragen alle Schueler eine Uniform. Ich werde auch eine tragen und meine Ringe und Piercings muss ich auch ausziehen...Ich kam in die Klasse und alle wollten Fotos machen und meine Nummer und sie wollten alles ueber die Schweiz wissen... es war recht anstrengend... aber ich bin sehr froh, sind die Leute hier so offen. So ist es viel einfacher und es geht viel schneller, sich ein zu leben und Kontakte zu schliessen. Ich sah schon etwa fuenf meiner zukuenftigen Lehrern sie scheinen weniger streng zu sein als hier in der Schweiz. Meine Englischlehrerin kam zu mir und bot mir an, alle Unterlagen auf Spanisch zu machen, da ich schon mehr Englischkenntnisse habe als die anderen...

bei der Heimfahrt vom Colegio fuhren wir wieder an den Indiosfrauen vorbei. Sie trugen ihre Huehner auf den Armen, manche haeuteten auf der Strasse ihre Meerschweinchen (cuy) und auf ihren Ruecken schliefen die suessen kleinen Kinder.

am Abend standen ploetzlich vier Maedchen meiner Klasse vor der Tuer und nahmen mich mit ins Haus von Blanca... dort schauten wir einen Film, also schlussendlich sah ich nicht einmal die Haelfte des Filmes, denn wir plauderten die ganze Zeit... Sie fragten nach meinen Freunden, der Familie und wollten ein paar Woerter Franzoesisch lernen.=)es war sehr lustig mit ihnen. sie sind alle ein oder zwei Jahre juenger... das merkt man schon ein wenig... sie lachen wegen allem. Aber lieber soo als still und zurueckhaltend.. sie warnten mich schon, ich wuerde als Kindskopf nach Hause gehen wie sie=)... tja mal sehen...

lima

Montag, 07.09.2009

hola.

ich war seit mittwoch in einem afs-camp in lima. es war sehr toll. wir waren 60 teenies aus belgien, frankreich , island, daenemark, deutschland, neuseeland, usa und der schweiz. wir lernten die wichtigsten sachen ueber peru kennen. wir wohnten in einer riesigen anlage mit pool und fussballplatz. ich denke es war eine art hotel welches von nonnen verwaltet wurde... diese nonnen kochten uns auch. das essen war gut. nach dem mittagessen gab es fruechte, pfirsiche, trauben, aepfel, bananen und mangos... alle wollten natuerlich immer die mangos. nach dem abendessen gab es immer ein dessert. es war sooo extrem suess! unsere leiter haben uns schon vorgewarnt, dass wir alle wie eine kugel nach hause gehen werden=) denn in peru ist es unhoeflich nein zu sagen...un sie kochen alles im oel und geben ueberall zucker hinzu=) die meisten essen nur das was stopft und sie essen so viel bis sie das gefuehl haben sie brauchen eine siesta=) mal sehen.

von lima haben wir nicht sehr viel gesehen... das was ich sah gefiel mir nicht extrem... alles war voller staub und dreck und abfall und es war immer sehr neblig. die hunde wohnten auf den daechern von den nicht fertiggebauten haeusern... doch die leute waren beeindruckend. trotz der wahrscheinlich grossen armut lachten alle und schauten froehlich drein. sie sind alle kleiner als die leute in europa aber sehr temperamentvoll. der verkehr war auch sehr lustig. es gab taxis und combis welche vollgestopft waren mit leuten die von einem ort zum anderen mussten. es ging sehr chaotisch zu und her. alle hupten und wechselten die strasse so wie sie wollten. wir fuhren auch durch ein quartier, in welchem reiche wohnen... alles war umzaeunt und mit elektrozaun umhuellt und manchmal sass sogar ein waechter im gebuesch... es ist extrem wie das land verschieden ist..

 es war soo lustig alle leute sprachen andere sprachen... mit den franzosen sprach ich franzoesisch mit den leitern spanisch mit den deutschen deutsch mit den schweizern schweizerdeutsch und mit dem rest englisch... es war wirklich schwierig immer wider zu wechseln...=) aber es machte spass.

en mi casa.

Montag, 07.09.2009

gestern um 17.00 ging es los mit dem bus 18h nach cajamarca... es war gar nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe... wir reisten mit einem luxusbus mit service wie im flugzeug. wir konnten unsere superweichen sitze hinunterklappen und schlafen... auf dem klo durfte man nur urinieren...=)

am morgen kamen wir um 08.30 in cajamarca an. wir heisst zwei maedchen von belgien, eine von frankreich und ich und unser leiter, der ausschaut wie mister bean. er ist sehr nett..

unsere familien oder bei mir nur meine mutter, da alle anderen in der schule oder am arbeiten waren, empfingen uns mit blumen... es war ruehrend.

meine familie besitzt ein denke ich ziemlich grosses haus mit 3 etagen... ich teile mein zimmer momentan noch mit sandra, meiner kleinen peruschwester. das, weil sie mein zimmer extra neu streichen... soo lieb.

ich kann mich eigentlich recht gut unterhalten...habe jedoch gesagt in der roesti habe es seife (jabon) anstatt schinken (jamon)...=)

 spaeter musste betz (perumama) mit ihrer freundin in die uni und ich ging mit. es war soo spannend durch die strassen zu fahren... all die indiosfrauen mit ihren hueten und den farbigen tuechern, in welchen sieh ihre bohnen und produkte, aber auch ihre kinder herumtragen. ja cajamarca gefaellt mir wirklich sehr und ich freue mich noch mehr eindruecke davon zu bekommen...