Berichte von 01/2010

travelweekend.

Mittwoch, 13.01.2010

Celendín

 heute um 3 pm fuhren wir mit einem bequemen Bus, der in jeder Kurve knackte, nach Celendín. die Umgebung war wunderschoen. Wir waren mitten in den Anden. Als wir dann in Celendín ankamen suchten wir ein billiges Hotel und gingen Pizza essen. Am aben wollten die 4 Knaben ein Saufspiel machen... wir Maedchen wollten dies aber nicht. Schlussendlich spielten wir dann trotzdem mit, nicht mit Alkohol sondern mit Wasser (immer das Doppelte) wir mussten all 10 min aufs Klo. Am naechsten Morgen gingen wir Jugos trinken und dann ab auf die Taxifahrersuche. Wir wollten in ein uns empfohlenes Doerfchen mit angebend schoenen Leute. In diesem Doerfchen war es jedoch menschenleer.=( wir dachten schon, dieser Ausflug sei nicht wert gewesen... dann sagte der Taxifahrer aber, er wolle uns etwas zeigen. Er fuhr voellig in die andere Richtung und mit der Zeit waren wir ein bisschen unsicher, was er mit uns machen will. Wir kannten die Gegend soo nicht und dem Taxifahrer konnten wir auch nicht 100%ig trauen. Er brachte uns zu einem kleinen Tunnel, der Wasser unter dem Berg durch fuehrt. Der Tunnel war etwa einen Kilometer lang... Wir stiegen die rostige halbkaputte Leiter hinab in das stromende Wasser. Das Wasser kam mir bis zu den Knien. Unser Taxifahrer kam auch. so mitten im Tunnel wurde uns bewusst was wir eigentlich fuer ein Risiko auf uns nahmen... Es konnte uns sehr einfach jemand ueberfallen... wir waren sehr froh als das Licht am Ende immer groesser wurde... War ein super Abenteuer. Als wir dann wieder in Celendín ankamen nahmen wir eine Dusche (leider kalt), gingen etwas essen und machten uns auf den Weg nach Chachapoyas. Der Weg war Horror. Die Strasse war nur etwa 2 Meter breit und sie schlaengelte sich um die Felsen in engen Kurven. Links ging es x Meter steil den Berg hinab. am Abend sahen wir fast nichts da es sehr neblig und dunkel war. Wir alle dachten, es sei vielleicht die letzte Fahrt... Dann kamen wir jedoch alle lebend in Chachapoyas an...

Chachapoyas.

nachdem wir in einem billigen aber guten Hotel uebernachtet haben, kauften wir Joghurt und Brot und stiegen ins Buesli nach Kuelap. Kuelap war eine Inkastadt. Wir konnten all die eindruecklichen Bauten bewundern... Die Stadtmauer ist 600 Meter lang und etwa 10 Meter hoh... alles aus riesigen Steinen, welche die Inkas ueber eine Stunde an diesen Ort transportierten. Innerhalb dieser Mauer konnte man Tuerme und Ueberresten der Wohnhaeuser finden. In jedem haus gab es einen Bank aus Stein und einen grossen Stein, auf welchem die Bewohner mit einem kleineren Stein ihre Getreide etc, verkleinerten und malten. Man fand auch in jedem Haus ein Loch im Boden, in welchem frueher die Knochen der Familienmitglieder aufbewahrt wurden. Es war sehr eindruecklich und spannend. Schade haben die Weissen soo viel dieser Kultur zerstoert! Innerhalb der Bauten wuchsen verschiedene Arten von Baeumen. In den Baeumen wachsen rote Pflanzen. wunderschoen. Wir fuhren wieder zurueck und kamen todmuede zu Hause an. Am Abend gingen wir chinesisch essen. wir gingen frueh ins Bett, da wir am naechsten Morgen wieder ein Reisli unternahmen... Wir fuhren mit einem Auto in ein kleines Doerfchen etwa 3h entfernt. Dort warteten 7 Pferde auf uns um uns in die Naehe des 3.groessten Wasserfalls der Welt zu bringen. Wir ritten etwa 3h mit diesen Pferde, hinauf und hinunter. Die Gegend war in der Naehe eines Flusses und da durch sehr gruen. Dort beginnt der Regenwald. Wir konnten wunderschoene Pflanzen sehen und auch gruene Papageien. Die Affen konnten wir leider nicht sehen. Wir mussten noch eine halbe Stunde zu Fuss gehen, da es zu gefaehrlich war mit den Pferden. Schon bald sahen wir den extrem hohen ( man sagte uns 770 m) Wasserfall. wir waren alle so verschwitzt, dass wir unsere Badkleidung montierten und ins eiskalte Wasser sprangen. Die Wassertropgen schmerzten teils sehr, auf unserer nackten Haut... Die Steinen waren voller Muschelversteinerungen. Es war sehr schoen. beim Zuruecklaufen konnten wir zuschauen, wie aus Zuckerrohren der Saft rausgepresst wurde. danach stiegen wir wieder auf unsere Pferde und kehrten zurueck. Das Pferd von Ethan furzte die ganze Zeit... dummerweise ritt ich direkt dahinter und musste dauernd diesen Geruch riechen=(. Dieser ganze Trip war ein tolles Erlebnis!

Leymebamba

und schon kam der letzte Tag und wir fuhren mit dem Taxi zurueck. In Leymebamba machten wir einen Halt um das Mumienmuseum zu besuchen. Das Mumienmuseum gehoert Oesterreichern. Man sah die Unterschiede auf den ersten Blick... die Toilette kostete und es war alles super ausgestellt... die Beschreibungen waren unteranderem auch in Deutsch und es war einfach ganz anders als die peruanischen Museen. In Celendín mussten wir dann in ein Combi umsteigen um nach Cajamarca zu gehen... Das Combi fuhr noch dreimal in der Stadt umher, um mehr Leute aufzuladen. Es war soo muehsam. wir fuhren dann erst nach etwa einer Stunde los... Auf dem Weg knallte es ploetzlich und wir fingen an zu schwanken... ja der Pneu ist kaputt. nochmals eine Stunde warten bis der Fahrer bei den Campesinos Werkzeug fand.=) tja. Geduld ist hier ziemlich viel angesagt. Troztdem war die Reise suuuper!