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Sonntag, 18.10.2009

gestern hat es "gschiffet", aehnlich wie in der CH. ich war im Zentrum (wo sich die Geschaefte befinden) mit den AFSer. es war sehr amuesant. doch als ich nach Hause wollte, fing es an zu regnen, extremer Regen. die Strassen wurden zu Baechen und ich musste dummerweise x solche Baeche ueberqueren. Natuerlich ohne Gummistiefel und Regenkleidung. tja. ich war flotschnass. und meine Kleider sind heute immer noch nicht trockener... denn hier gibt es keine Heizung oder Aehnliches. das sind aber nur kleine Probleme. Ich sah heute viel Schlimmeres. um 7.40 konnten wir AFSer Fabian, der auch mit AFS hier ist, aber nicht zur Schule geht, sondern soziale Arbeit leistet, zu seiner Arbeit begleiten. Unsere Aufgabe war, behinderte Kinder und Erwachsene aus der hintersten Ecke der Stadt abzuholen um dann zu einem Doktor zu bringen, der ihnen Medis verschrieb. Diese Medis werden von der Hilfsorganisation bezahlt, indem die die Organisation fuer Spenden bettelt. Es gab Leute ohne Beine, Kinder mit Downsyndrom, Klumpfuessen und sonst koerperlich oder geistig Behinderte. Wir fuhren mit einem Auto, welches hinten eine Ladeflaeche hat. Wir sassen hinten im Freien und es war soo lustig. Wir hatten ein richtiges Chaeferfest und konnten erst noch die Landschaft besser bewundern. Wir lernten durch das Abholen der Leute die Umgebung besser kennen, denn die Leute wohnten zum Teil richtig abgelegen, ohne richtige Strasse und sehr arm. Es sind wirklich grosse Unterschiede. Wenn die Leute gefragt wurden wie alt sie sind, konnten die meisten nur so ungefaehr antworten. Man merkte, dass solche Fragen fuer sie nicht unbedingt fuer wichtig gelten Viel wichtiger ist der Zusammenhalt. Die Familien der Behinderten kannten sich nicht, aber sie sprachen mit einander und halfen einander, wo immer sie konnten. Diese Leute sind stark. ich bewundere sie sehr. sie sind so tapfer und ihr Wille ist gross. Anders als hier in der CH, wo einfach vieles selbstverstaendlich ist.

In der Schule ist es viel besser, seit dem Campingweekend. das Kindlichsein besteht zwar immer noch, aber man kann es ignorieren... am Mittwoch war Celien und ich mit 4 unserer Klasse zusammen Mittagessen. In einem chinesischen Restaurant. Wir assen alle mit Chinastebli, da wir alle nicht so erfahren sind, dauerte es recht lange und wir kamen schlussendlich zu spaet zur Schule... das hiess ein roter "tarde"Stempel im Heft. ubsii. War aber mein erstes Mal. anders als andere, die an der hier so beruehmten Unpuenktlichkeitskrankheit leiden...

danke fuer die Kommentare zu meinen Blogs. und ach ja. das mit den Fotos hochladen hat bis jetzt noch nicht geklappt. vielleicht hoffentlich klappt es noch.=) und sonst Facebook.

 Hab euch alle lieb.