neu.

Montag, 14.12.2009

seit einer Woche wohnt noch Jeroen aus Belgien hier fuer ein paar Wochen, da er keine Familie hatte. Fuer mich ist dies gut, ich bin jetzt nicht mehr so oft alleine und er kann auch meine Perubrueder ein bisschen mit ziehen, mehr mit uns zu machen... Durch Jeroen konnte ich auch mit in sein Projekt. Es ist sehr nahe von unserem Haus. Er arbeitet mit Strassenjungen, also er spielt mit ihnen und spricht und kocht. Mir gefaellt dies sehr und ich gehe jetzt oefter auch dorthin. bis jetzt hatte ich nie richtigen Kontakt mit armen Leuten. Das fehlte mir sehr, denn ich sah die Armut tagtaeglich. Ich konnte aber nie mit jemandem darueber reden. Diese Jungs sind so zwischen 14 und 18 und koennen dort in einem Haus wohnen, sie machen Sachen aus Holz und kochen selber. es ist eigentlich immer eine Aufsichtsperson dort. Es kommen auch Tanz-, Theater- und Religionslehrer, um gratis zu unterrichten. Viele von ihnen sind dort, weil ihre Eltern kein Geld haben um ihnen Essen und Unterhalt zu geben. diese Jungs verdienen sich ihr Geld mit musizieren oder Theater etc. Sie haben mir vorgespielt, mit Gitarre, Panfloete, Cajon, einer speziellen, typischen Perufloete und Gesang. es toente suuper. einfach so wie man sich die peruanische Musik voerstellt. Viele dieser Jungs koennen nicht zur Schule gehen und sind deshalb nicht sehr gut informiert. ich merkte aber, dass sie sich sehr interessieren. ich habe ihnen Sachen erklaert und sie haben mir etwa eine Stunde lang zugehoert. sie haben mich auch gefragt, ob ich ihnen Infos aus dem Internet bringe. Es ist schon schlimm, dass es soo viele Leute gibt, die sich eigentlich bilden wollen, aber keine Gelegenheit haben=(

ich habe sehr Freude, dass ich jetzt oft dorthin gehen kann. so lerne ich die Realitaet auch besser kennen. Manchmal kommt auch noch eine 17 Jaehrige, welche schon ein ein jaehriges Kindlein hat. mit ihr habe ich schon oft sehr gute Unterhaltungen. Macht mir wirklich sehr Spass...